Unser Tipp fürs "Last-Minute-Geschenk"
11.12.2009 – Alle Jahre wieder steht es plötzlich und unerwartet vor der Tür: Weihnachten. Und auch diejenigen, die die bunten Lichter, die weihnachtliche Dauerbeschallung in jedem Geschäft und die Lebkuchen im Supermarktregal bisher vehement ignoriert haben, fragen sich spätestens jetzt: Was kann ich meinen Lieben nur schenken? Hier sind einige literarische Empfehlungen.
Vielen Eltern fällt es schwer, ihren an Rheuma erkrankten Kindern zu erklären, warum ausgerechnet sie diese Krankheit getroffen hat und gleichzeitig Trost zu spenden, wenn die Schmerzen besonders schlimm sind. „Besuch von Herrn S.“ von Veronika Hazelhoff erzählt die Geschichte von Johan. Johan ist Torwart der Fußballmannschaft – und sein Leben wäre prima, gäbe es nicht immer wieder Besuche von Herrn S. Dieser ist schuld, dass Johan Medikamente nehmen muss und nicht mehr Fußball spielen soll. Doch Johan will nicht „behindert“ sein. Fast verliert Johan sogar seine Freunde und lernt dadurch, seine Krankheit und auch Herrn S. zu akzeptieren. Die Amazon-Redaktion schreibt: „Ein Mutmach-Buch, das Kindern und Erwachsenen zeigt, wie man mit körperlichen und psychischen Schmerzen umgehen kann.“
224 Seiten, ISBN: 978-3423624053, Deutscher Taschenbuch Verlag. 8,95 Euro
Einer der bekanntesten Rheuma-Patienten war der Regisseur Alfred Hitchcock. Er stand seinem Kollegen Francois Truffaut in einem ausführlichen Interview mit rund 500 Fragen Rede und Antwort und berichtet dabei von seinen Werken, seinem Leben und seinem Wirken. Verarbeitet hat Truffaut dieses Interview in „Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?“, ein Buch, das filmtheoretisches Wissen und Lebensweisheiten verknüpft und eine augenzwinkernde Sichtweise auf den großen Krimiregisseur und Rheumatiker erlaubt.
408 Seiten, ISBN: 978-3453861411, Heyne Verlag. 9,95 Euro


