Bei RA öfter Fisch auf den Tisch
08.12.2009 - RA-Patienten sollten mindestens zweimal pro Woche Fisch verzehren. Diese Empfehlung gilt vor allem für fettreiche Kaltwasserfische wie Thunfisch, Hering und Lachs. Der Grund: Sie sind besonders reich an Eicosapentaensäure, einer entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäure.
Eine spezielle Diät bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen gibt es nicht. Wenn sie ihre Ernährung ein wenig umstellen, können Betroffene allerdings dazu beitragen, dass die entzündungsfördernden Prozesse im eigenen Körper verringert werden. Eine Empfehlung bei Rheumatoider Arthritis lautet: Häufiger Fisch essen und dabei besonders fettreiche Sorten wie Thunfisch, Hering, Lachs, Makrele und Sardine bevorzugen. Sie enthalten eine spezielle Omega-3-Fettsäure, die so genannte Eicosapentaensäure. Dieser Inhaltsstoff hat entzündungshemmende Eigenschaften und konnte in verschiedenen Studien die Krankheitssymptome verringern. Die Aktivität der Erkrankung und deren Fortschreiten werden allerdings nicht beeinflusst. Wer Fisch nicht mag, kann alternativ auch zu Kapseln greifen, die reines Fischöl enthalten.


