Aktuelle Impfempfehlungen zur Schweinegrippe
22.01.2010 - Rheumapatienten, die mit immunsupprimierenden Medikamenten behandelt werden oder deren Krankheit schwer verläuft, sollten sich gegen das Virus A/H1N1 - besser bekannt unter dem Namen Schweinegrippe - impfen lassen. Das empfiehlt sowohl das Robert-Koch-Institut als auch die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh).Auch wenn die Zahl der Schweinegrippe-Infizierten derzeit rückläufig ist, kann niemand vorhersagen, ob es eine zweite Welle von Erkrankungen geben wird. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut rät daher weiterhin, insbesondere Risikogruppen wie chronisch Kranke oder Schwangere impfen zu lassen. Dazu zählen auch RA-Patienten - insbesondere wenn sie immunsupprimierende Medikamente einnehmen oder ihre Krankheit schwer verläuft.
Auch die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) empfiehlt, diese Patientengruppe impfen zu lassen. Obwohl großflächige Untersuchungen zu den Nebenwirkungen der Schweinegrippeimpfung bisher nicht vorliegen, zeigt die praktische Erfahrung, dass Patienten mit rheumatischen Erkrankungen dieselben, meist harmlosen Impfreaktionen zeigen wie gesunde Menschen. Dazu zählen vor allem Abgeschlagenheit sowie Schmerzen und Rötungen an der Einstichstelle.
Sollten Sie unsicher sein, ob Sie sich impfen lassen sollten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er kann am besten abwägen, inwiefern eine Impfung sinnvoll ist und ob der Nutzen das Risiko überwiegt. Zudem sollten Sie auch die alljährliche Impfung gegen die saisonale Grippe nicht vergessen.


