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Schwanger mit RA - Chancen und Risiken

16.10.2009 - Bei den meisten Frauen um die 30 erwacht irgendwann der Wunsch nach eigenen Kindern, vielen RA-Patientinnen geht es da nicht anders. Gute Nachrichten: Ihre Empfängnisfähigkeit ist nicht eingeschränkt, es kann allerdings länger dauern, bis eine Schwangerschaft eintritt. Gleichzeitig bessert sich die Erkrankung bei rund drei Viertel der Patientinnen in der Schwangerschaft.
 
Wer an RA leidet und sich ein Kind wünscht, muss sich möglicherweise auf etwas längere Wartezeiten einstellen, bis es klappt mit dem Wunschkind: Eine Studie ergab, dass nahezu die Hälfte der Frauen mit RA ein Jahr oder länger „üben“ mussten, bis es mit dem Wunschkind klappte. Bei gesunden Frauen trifft das nur bei 30 Prozent der Fälle zu.
 
Wenn eine Schwangerschaft eingetreten ist, bessern sich bei vielen RA-Patientinnen die Symptome wie Gelenkschwellungen und Schmerzen, in einigen Fällen bilden sie sich sogar ganz zurück. Nach der Geburt müssen RA-Patientinnen dann allerdings mit einem erneuten Schub rechnen: Bei rund 90 Prozent zeigen sich die Symptome nach der Schwangerschaft umso vehementer. Um hier bereits frühzeitig entgegenwirken zu können, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Rheumatologe und Frauenarzt zu empfehlen.

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