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Sport bei rheumatoider Arthritis

Die einen unternehmen lange Radtouren, die anderen schwitzen im Fitnessstudio: Viele Menschen treiben Sport und halten so Körper und Geist fit. RA-Patienten geht es da nicht anders - allerdings sind sie oft unsicher, welche Sportart für ihre angegriffenen Gelenke die richtige ist.

Studien haben gezeigt, dass Sport bei RA möglich ist und auch dann keinen Schaden anrichtet, wenn er intensiv betrieben wird. Patienten, die trotz ihrer Erkrankung viel Sport treiben, erreichen dauerhaft sogar oft bessere Funktionswerte als diejenigen, die sich gar nicht bewegen. Es gibt allerdings Einschränkungen: Sportarten, die die Gelenke übermäßig belasten, wie zum Beispiel Squash oder Tennis, sind nicht geeignet. Auch viele Mannschaftssportarten wie Basketball, Fußball oder Handball können wegen der hohen Verletzungsgefahr nicht unbedenklich ausgeübt werden. Allerdings gilt: Wer schon vor seiner Erkrankung eine Sportart ausgeübt hat, hat ein geringeres Risiko als Ungeübte. Vor allem wenn eine lieb gewonnene Sportart einen essentiellen Teil der Freizeitqualität ausmacht, sollte ein Für und Wider gemeinsam mit dem behandelnden Arzt abgewogen werden. Empfehlenswert sind in jedem Fall Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen oder Yoga. Generell gilt: Geschwollene, entzündete Gelenke möglichst nicht belasten. Bei Schmerzen während oder nach dem Sport liegt in der Regel eine Überlastung vor - dann bitte aufhören. Wichtig ist, bei der Wahl der Sportart vorab einen Arzt zu Rate zu ziehen.

09.10.2009


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