Die Colitis ulcerosa zählt zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Sie ist durch eine Entzündung des Mast- und Dickdarms gekennzeichnet und verläuft schubweise. Die entzündlichen Geschwüre führen zu blutigem Stuhl, Durchfällen bis zu 40 Mal pro Tag, kolikartigen Bauchschmerzen und Blähungen. Gewichtsabnahme, Müdigkeit und Leistungsverlust sind die Folgen. Weil die Patienten bestimmte Lebensmittel nicht vertragen, spielt wahrscheinlich die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Colitis ulcerosa. Stress und andere psychische Belastungen scheiden als Krankheitsverursacher aus, können allerdings einen aktiven Schub auslösen.
Ursächlich behandeln und heilen kann man die Erkrankung nicht, mit Hilfe entzündungshemmender Medikamente können jedoch Krankheitsschübe gemildert und die Abstände zwischen zwei Schüben verlängert werden. Bei schweren Verläufen werden auch Medikamente eingesetzt, die Teile des Immunsystems unterdrücken, so genannte Immunsuppressiva, oder Operationen durchgeführt. Bei der Deutschen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) unter
www.dccv.de gibt es weitere Informationen.
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